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Koi Gesundheit

So hart es klingen mag, aber auch Koi werden von Zeit zu Zeit krank. Nicht jedes Tier ist gleich - es gibt sehr robuste Fische, aber leider auch sehr anfällige Tiere. In den seltensten Fällen kann man im vorhinein sagen, wie ein Fisch in Bezug auf Krankheitserreger reagiert. Meistens ist es aber so, dass der teuerste - , der schönste -, der größte -, der älteste -, … Koi krank wird, also genau die Fische, mit denen man die meiste Freude oder zu denen man die stärkste Bindung hat. Daher sollte / muss man sich vor dem ausüben des Hobby Koi auch Gedanken über etwaige Behandlungen machen. Leider muss ich immer wieder an manchen Koiteichen verheerende Gesundheitszustände so mancher Koi feststellen. Warum mancher Tierliebhaber Unterschiede macht, ob jetzt sein Hund krank ist oder ein Koi weiß ich nicht.

Generell wird empfohlen so fern möglich, immer einen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Zur Behandlung von Fischkrankheiten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Es gibt flüssige Medikamente die dem Teichwasser beigemengt werden - Nachteil das die Filterbiologie darunter stark leidet! Weiters findet man Medikamente in Tabletten oder Pulverform, die den Koi direkt verabreicht werden. Der Tierarzt hat auch spezielle Präparate die er dem Tier direkt spritzt. (Weitere Medikamente findet ihr im Koi&Teich Shop unter dem Thema Heil– und Hilfsmittel)

Aus meiner Sicht ist es in der Koihaltung absolut notwendig ein Quarantänebecken zu kaufen / bauen. Der Vorteil ist, das sowohl die Medikamentenkosten überschaubar bleiben, und vor allem auch nur der erkrankte Fisch behandelt werden kann, und nicht zwingend der ganze Teich. Es gibt Krankheitserreger bei denen der gesamte Teich behandelt werden muss, aber häufig weist am Anfang nur ein Koi ein Krankheitsbild auf. Greift man dann rechtzeitig ein, kann man den anderen Tieren die Strapaze einer Behandlung ersparen. Ein weiterer Vorteil eines Quarantänebeckens ist, dass neuerworbene Koi langsam mit den im Teich befindlichen Bakterien in Berührung gebracht werden. Dazu setzt man den neuen Koi und einen Pilotfisch aus der eigenen Anlage ins Quarantänebecken ein, und beobachtet diese für eine längere Zeit (ca. 2 Monate). Sollte es zu einem Krankheitsausbruch kommen, kann dieser noch rechtzeitig behandelt werden, ohne sich dabei den gesamten Altbestand an Fischen anzustecken!

KOI & TEICH

Infos Quarantänebecken:

Mindestvolumen:                       ~2500l

Filteranlage:                               anpassen an Behältervolumen und                                                         Koibesatz

Sauerstoffversorgung:               unbedingt erforderlich

Heizung:                                     Temperierung des Wasser fördert die                                                     Chancen auf Heilung enorm