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Filteranlage aus Regentonnen

KOI & TEICH

Ich möchte euch nun ein paar Bilder vom Bau meiner neuen Filteranlage im Frühjahr 2006 zeigen.

Ein paar Eckdaten:
300l Rechteckregentonne
Ein- und Auslauf mit 110mm Kanalrohr
Kanalanschluss 50mm
Trennwand aus Doppelstegplatten
Filterauflage aus kunstoffüberzogenem Drahtgeflecht (würde ich heute nicht mehr verwenden, sondern einen Gitterrost kaufen)


Das Ausgangsprodukt! Eine 300l Regentonne die man im Baumarkt für ~20€ bekommt. Diese Tonnen sind lebensmittelecht und halten bei guter Pflege (Vorsicht Frost!) einige Jahre problemlos.

Als Erstes wurden die Zu- und Ablauflöcher gebohrt. Dazu verwende ich eine Lochsäge.

Anschließend müssen die Löcher sauber abgeschliffen werden. Vorstehende Späne würden eine dichte Verbindung behindern.

 
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Als nächstes wurden dann die Tankkonnektoren eingeklebt und verschraubt. Als Dichtmasse kam ein
Innotec-Adhesal-Produkt zum Einsatz. Das Ganze sieht dann mit den eingesetzten Kanal-
Rohranschlüssen so aus!

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Beim Schmutzablauf hab ich mich für einen Rohrdurchmesser von 50mm entschieden. Hier wird genauso vorgegangen wie beim Einkleben der Zu- und Abläufe. Einziger Unterschied ist, dass man die
Bodenverstärkung an der Stelle des Ablaufes wegschleifen muss, um eine ebene Fläche zu erhalten.

Als Trennwand hab ich mich vorerst einmal für eine Doppelstegplatte entschieden. Diese Platte wurde mit dem Sainley-Messer auf die entsprechende Form zugeschnitten, und wird dann im Filterbehälter mit Hilfe von Kunststoffwinkeln befestigt.

Für die Filtermaterialienauflage hab ich ein feines Gitter genommen.
Wie man auf dem Foto sieht, hab ich gleich die Belüfungsvorrichtung mit draufgebaut. Dazu hab ich einen Perlschlauch verwendet, der mit ½ Zoll Schlauch verbunden wurde.

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Nun gings an den Filtereinbau. Der alte Filter wurde entfernt, und an der Stelle der Neue eingebaut.
Als nächstes musste ich die Rohrleitungen für den Abfluss verlegen. Das war harte Arbeit, da der Raum zum Schaufeln doch schon sehr eng war.
  
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Danach verbaute ich meine Filterbehälter. Als Untergrund verwendete ich feinen Kies der Körnung 3/5.
Das Ganze dann noch in die Waagrechte gerichtet, und schon stand der erste Filter an seinem späteren Platz.

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Nachdem ich drei Filterkammern auf diese Art und Weise eingebaut hatte, mussten sie natürlich auch miteinander verbunden werden. Die ersten 2 Filter werden Parallel durchströmt, und der Letzte in Serie. Wie man auf dem Bild sehen kann, habe ich mich auch für ein Standrohr entschieden, anstatt eines Kugelhahnes beim Filterschmutzablauf.

Das hat zum Einen den Grund, dass die Kugelhähne teuer sind, und außerdem hab ich festgestellt, dass so ein Rohrstück in einem Tankkonnektor wunderbar dicht hält. Zudem kann das Ganze auch gleich als Überlauf verwendet werden.

Auf dem nächsten Bild kann man dann auch gut die Luftversorgungsschläuche (gelb) erkennen. Diese werden von einer Secoh SLL 50 gespeist. Das Ergebnis ist ein ordentliches „geblubbere“.
Als Filtermaterial verwende ich mehr als 10.000 Rohrstücke von Elektroinstallationsschlauch DN20. Positiver Effekt ist, das dieses System nicht verstopfen kann, da immer irgendwo ein Durchlauf entsteht. Und mit ausreichend Sauerstoff versorgt, bildet sich auch bald ein ordentlicher Bakterienrasen auf
dem Filtermaterial.

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Abschließend ein Bild von der fertig eingebauten Filteranlage!

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